Sichere IT-Lösungen für B2C-Unternehmen
Hier beantworten wir die wichtigsten Fragen rund um unsere IT-Lösung zur DSGVO-Einhaltung, damit Sie schnell Klarheit erhalten.
Wem gehören die Daten? Verlieren wir als Unternehmen den direkten Zugang zu unseren Kunden?
Nein. Die Datenhoheit liegt allein beim Endkunden (Data Sovereignty). Als B2C-Unternehmen erhalten Sie durch die bewusste Freigabe (Consent) des Kunden jederzeit direkten, verifizierten Zugriff. Wir agieren lediglich als hochsicherer Datentreuhänder und Infrastruktur-Provider (Auftragsverarbeiter), nicht als Datenhändler.
Wie viel interne IT-Kapazität kostet uns die Teilnahme am PoC?
Minimalen Aufwand. Dank unseres Web-Plugins (Low-Code) und Standardprotokollen (OpenID Connect für Shops) dauert die Frontend-Integration wenige Stunden bis Tage. Und falls Ihr Backend noch nicht API-ready ist, überbrücken wir das mit unserem „Managed Backend Dashboard“.
Was passiert, wenn ein Kunde seine Daten in Ihrer App löscht oder die Freigabe widerruft?
Der Widerruf wird über unsere Webhooks in Echtzeit an Ihre Systeme gemeldet. Je nach vertraglicher Aufbewahrungsfrist können die Daten in Ihrem System für das aktive Marketing gesperrt oder, falls gesetzlich erlaubt (z.B. laufender Vertrag), als reiner Rechnungsdatensatz eingefroren werden. Das automatisiert Ihr DSGVO-Risikomanagement.
Wir haben keine hohe Fehlerquote bei Adressen. Warum lohnt sich der Service trotzdem für uns?
Adressqualität ist nur der Anfang. Der wahre ROI liegt in der Conversion-Steigerung durch Passwordless-Login, der Entlastung Ihres Supports (Auslagerung von DSGVO-Tickets) und der massiven Kostenersparnis beim sicheren Dokumentenversand via App (statt teurer Briefpost).
Warum bauen große B2C-Unternehmen diese Lösung nicht einfach selbst (Build vs. Buy)?
Die Entwicklung eines eigenen, hochsicheren Identitätsmanagements ist extrem ressourcen- und kostenintensiv und gehört für B2C-Unternehmen (wie Online-Shops oder Versicherungen) nicht zum eigentlichen Kerngeschäft.
Wirtschaftlichkeit: Für ein B2C-Unternehmen ist ein solcher Eigenbau ein reiner Kostenfaktor (Entwicklung + dauerhafte Maintenance). Wir bieten „Identity & Compliance as a Service“ out-of-the-box. Unternehmen sparen Monate an Entwicklungszeit, senken ihr rechtliches Risiko und zahlen nur einen Bruchteil der internen Kosten.
Komplexität & Compliance: Ein System zu bauen, das biometrisches SSO, automatisierte OCR-Urkundenprüfung, verschlüsselten Dokumentenversand und DSGVO-konformes Consent-Management vereint, erfordert hochspezialisierte Entwickler und Krypto-Experten.
Wie verhindern wir die Abhängigkeit von einzelnen großen Pilotkunden?
Unser Geschäftsmodell und unsere technische Architektur sind von Tag eins an strikt branchenagnostisch (horizontal skalierbar) konzipiert.
Standardisierte Technologie: Durch die Nutzung offener Standards (REST-API, OAuth 2.0 / OpenID Connect) und unseres Plug-and-Play Web-Plugins müssen wir für neue B2B-Kunden keine teuren Individual-Softwares bauen. Der PoC ist exakt darauf ausgelegt, zu beweisen, dass sich unterschiedliche Shop- und CRM-Systeme reibungslos an dieselbe Core-Plattform andocken lassen.
Universeller Schmerzpunkt: Das Problem veralteter Stammdaten, hoher Checkout-Abbruchquoten und DSGVO-bürokratie existiert branchenübergreifend. Ob E-Commerce, Energieversorger oder Telekommunikation – der Kernprozess (die Verifizierung und Synchronisierung einer Identität) ist überall identisch.
Wie validieren wir im PoC die tatsächliche Endkunden-Akzeptanz (User Adoption)?
Die Endkunden-Akzeptanz ist der Schlüssel zum Netzwerkeffekt. Wir verlassen uns hierbei nicht auf eine einzelne Maßnahme, sondern verfolgen eine dreigleisige Onboarding-Strategie, die den Endkunden jeweils in seinem spezifischen Kontext abholt und sofortige, greifbare Vorteile bietet:
Strategie 1: Migration von Bestandskunden (Abo-Modelle & Verträge)
Bei Unternehmen mit dauerhaften Kundenbeziehungen (z.B. Stromversorger, Telekommunikation, Versicherungen oder Lieferando) setzen wir auf einen strukturierten Migrationsprozess.
Der Prozess: Das B2C-Unternehmen aktualisiert seine AGBs und weist transparent auf die sichere und vereinfachte Datenverarbeitung durch unsere „eu-gdp“-Plattform hin. Endkunden werden anschließend per E-Mail, In-App-Nachricht oder postalischem Anschreiben dazu aufgefordert, ihre bestehende Kundennummer mit einem neuen, sicheren eu-gdp-Account zu verknüpfen.
Der Endkunden-Vorteil: Der Kunde erhält ein zentrales Cockpit für all seine Verträge. Der größte Schmerzpunkt – z.B. bei einem Umzug 15 verschiedenen Anbietern die neue Adresse mitteilen zu müssen – entfällt komplett. Einmal in der App geändert, werden alle angebundenen Vertragspartner automatisch und DSGVO-konform aktualisiert („Update once, sync everywhere“).
Strategie 2: Initiativ-Nutzung durch Neukunden (E-Commerce & Shopping)
Für Nutzer, die noch keinen Berührungspunkt über einen bestehenden Vertrag hatten, dient der Online-Handel als starker Zugmotor (Pull-Effekt).
Der Prozess: Kunden laden sich die App initiativ herunter oder erstellen ein Profil direkt während eines Checkouts im Shop.
Der Endkunden-Vorteil: Maximale Bequemlichkeit und Sicherheit beim Onlineshopping. Der Nutzer profitiert von der „One-Click“-Registrierung, muss nie wieder nervige Adressformulare auf dem Smartphone ausfüllen, hat keine Passwörter mehr zu vergessen (dank FaceID/TouchID-Login) und weiß, dass seine sensiblen Lieferdaten nicht unkontrolliert im Netz verstreut liegen.
Strategie 3: Inklusions-Ansatz für Endkunden ohne Internet (Offline-Strategie)
Auch ältere oder nicht-digitale Zielgruppen (die z.B. ihre Adressänderung noch telefonisch oder per Brief durchgeben) dürfen nicht aus dem Raster fallen. Für sie haben wir zwei Lösungswege konzipiert, die dennoch die saubere Datenbasis im Hintergrund füttern:
Digitaler Stellvertreter (Proxy-Management): Technisch affine Angehörige (z.B. die Kinder) können in ihrer eu-gdp-App ein Unterprofil („Familien-Account“) anlegen. Nach einer formalen Freigabe können sie die Stammdatenpflege für ihre Eltern digital und rechtssicher übernehmen.
Analog-zu-Digital Brücke im Kundenservice: Wenn ein Kunde ohne Internet beim Unternehmen anruft oder einen Brief schreibt, nutzt der Service-Mitarbeiter unser Managed Backend Dashboard. Der Mitarbeiter trägt die Änderung im System ein. Die Plattform generiert daraufhin automatisch einen analogen Bestätigungsbrief, der dem Kunden per Post zugestellt wird. So bleibt der Datensatz im Hintergrund validiert und zentralisiert, ohne dass der Endkunde zwingend ein Smartphone besitzen muss.
Wie sieht das Monetarisierungsmodell nach der PoC-Phase aus?
Wir setzen auf ein hochskalierbares, planbares B2B SaaS- und API-Usage-Modell, das direkt an den Wert gekoppelt ist, den wir für das Unternehmen generieren.
Win-Win: Da jede Transaktion dem B2B-Kunden bares Geld spart (verhinderte Retouren, eingesparte Support-Tickets), wächst unser Umsatz exakt proportional zum finanziellen Mehrwert unseres Partners.
Platform Fee (SaaS): Eine monatliche Grundgebühr für die Bereitstellung der Infrastruktur, das Managed Backend Dashboard, sicheres Hosting in Deutschland und den SLA-Support.
Transaction Fee (Pay-per-Use): Die variable Komponente skaliert mit der Nutzung. B2B-Kunden zahlen minimale Transaktionsgebühren pro verifiziertem API-Push (z.B. eine validierte Adressänderung), pro erfolgreichem SSO-Login im Shop oder pro automatisierter Dokumentenprüfung (z.B. Namensänderung).
Einfach zur DSGVO-Konformität
Unsere Plattform unterstützt B2C-Unternehmen effektiv bei der Umsetzung der DSGVO und fördert so sicheren Datenschutz und vertrauensvolle Kundenbeziehungen.




